Würzburg beschließt Feuerwehrbedarfsplan und sieht zusätzlichen Standort im Süden vor

Würzburg beschließt Feuerwehrbedarfsplan und sieht zusätzlichen Standort im Süden vor
Würzburg beschließt Feuerwehrbedarfsplan und sieht zusätzlichen Standort im Süden vor

Der Stadtrat der Stadt Würzburg hat in seiner Sitzung den neuen Feuerwehrbedarfsplan verabschiedet. Damit liegt nach Zustimmung des Ausschusses für Bau und Ordnung ein zentrales Konzept vor, das die Grundlage für die künftige Planung von Ausstattung, Personal und Infrastruktur der Feuerwehr bilden soll.

Zentrale Erkenntnisse des Bedarfsplans

Der Bedarfsplan reagiert nach Angaben der Stadt auf zunehmende Anforderungen an Brandschutz und technische Hilfeleistung. Als Gründe werden die dichte Bebauung in Teilen der Stadt, die Präsenz zahlreicher Unternehmen und Kliniken sowie stark frequentierte Verkehrswege genannt. Die Stadtverwaltung betont, dass eine zeitgemäße, gut ausgestattete und personell abgesicherte Feuerwehr notwendig sei, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden.

Insgesamt sei die Feuerwehr Würzburg gut aufgestellt, heißt es in der Beschlussvorlage. Gleichzeitig offenbare der Plan konkreten Handlungsbedarf: Vor allem Investitionen in Gebäude und Fuhrpark werden gefordert. Fachlich begründet wird zudem die Notwendigkeit einer zweiten Feuerwache im südlichen Stadtgebiet, weil die Einhaltung der Hilfsfristen in einzelnen Stadtteilen derzeit nicht sichergestellt sei.

Leitender Branddirektor Harald Rehmann sagte, der Bedarfsplan zeige klar auf, wo die Stadt stehe und welche Schritte nötig seien, um auch künftig die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Er betonte die Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen den Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr.

Folgen für Ausstattung, Personal und Planung

Wolfgang Kleiner, Leiter des Kommunalreferats, wies darauf hin, dass es sich bei den vorgeschlagenen Maßnahmen nicht um Luxusausgaben handele, sondern um Beiträge zur Sicherheit der Stadt. Demnach seien moderne Infrastruktur, leistungsfähige Technik und ausreichend Personal Voraussetzungen dafür, schnell und effektiv helfen zu können.

Der Feuerwehrbedarfsplan wurde nach Angaben der Stadt in enger Abstimmung zwischen den Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr erarbeitet und soll als strategische Planungsgrundlage für die kommenden Jahre dienen. Konkrete Angaben zu Kosten, Zeitplan oder Finanzierungsschritten enthält die Mitteilung nicht.

Als nächster Schritt liegt es nun an der Verwaltung und den politischen Gremien, die im Plan benannten Maßnahmen zu priorisieren und Entscheidungen zu Investitionen und Personalentwicklung vorzubereiten.

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Redaktion Würzburg Reporter 10 Artikel
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